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| Victoria | 09.08.2005 15:16 | ||
| Zunächst erst einmal ein „Hallo“ an alle, die an mein Tagebuch interessiert sind, und ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen. Dieses Tagebuch widme ich auch meinen besten Freunden, die wären Kerstin L. , Marika K. , Ana M. , Antonia H. und meinen lieben Vierlingsgeschwistern und Eltern. Es soll Euch meine Abwesenheit etwas erleichtern und aufmuntern. Ich hoffe, Ihr seid nicht ganz zu traurig. Ein Jahr geht schneller rum alls man denkt! Denkt bitte daran, dass ich Euch alle lieb habt und wir uns schon bald wiedersehen. Alle die mich besuchen wollen sind herzlich eingeladen und in meiner Familie stets willkommen. ![]() | |||
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| Victoria | 09.08.2005 15:21 | ||
| Einige werde ich ja in Amerika widersehen. Da wäre zum Beispiel eine gute alte Freundin Antonia H. Ich freue mich auf Dich, wenn wir uns in Washington D.C. wiedersehen. Dein Jura Examen schafft Du schon, ich drücke Dir die Daumen. Meine Schwester Xenia und die beste Mutter auf der ganzen Welt, meine liebe Mami, wollen mich auch besuchen kommen. Ich kann Euch nur sagen, dass wird ein aufregendes Jahr. ![]() | |||
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| Victoria | 09.08.2005 15:24 | ||
| Nun ein bißchen über mich: Mein Name ist Victoria V. und ich bin 25 Jahre alt. Ich komme aus der Nähe Hamburgs und bin Erzieherin. Ich habe fünf Jahre eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und mein Fach-Abitur nachgeholt. Während der Ausbildung habe ich in einem Wohnheim gewohnt und für mich selbst gesorgt. Die fünf Jahre waren machmal ganz schön stressig, aber auch ganz lustig. Jedenfalls, wollte ich nach diesen fünf Jahren erst einmal etwas neues angehen. ![]() | |||
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| Victoria | 09.08.2005 15:25 | ||
| Eine gute Freundin von mir, Kerstin L. ist während meiner Ausbildung ebenfalls für ein Jahr als Au Pair ins Ausland gegangen, man was habe ich sie vermißt! Nach ihren Berichten zu urteilen, hörte es sich wirklich gut an, die Erfahrungen die sie dort gemacht hat und Ihr Englisch hat sich auch enorm verbessert. Kerstin L. hat so viel gutes darüber erzählt, dass ich mir auch vorgenommen hatte, mich als Au Pair zu bewerben. Von vielen Bekannten und Freunden habe ich gehört, das es das Beste ist was man machen kann, nämlich ins Ausland zu gehen. Man hat die Möglichkeit viele neue Menschen kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln. Man wird verantwortungsvoller und selständiger, quasi erwachsen!! ![]() | |||
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| Victoria | 09.08.2005 15:27 | ||
So kam ist, dass ich mich zunächst für eine Organisation entscheiden mußte, ich wählte daraufhin IST. Kerstin L. hat mir nämlich dazu geraten und bis jetzt ist alles gut gelaufen. IST kann ich ruhig weiterentpfehlen. Jedenfalls habe ich zunächst einmal die Kurzbewerbung anfang Januar abgeschickt und war gespannt auf eine Antwort. Bumms, schon kam nach wenigen Tagen eine Einladung zu einem Interview nach Hamburg. Mensch, ging das schnell. Kerstin L. hat mir zum Glück meine Aufregung genommen, da sie so lieb war und mir genau erzählt hat, wie das Interview von IST ablaufen wird. Obwohl, aufgeregt war ich trotzdem. ![]() | |||
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| Victoria | 09.08.2005 15:29 | ||
| Im nachhinein war ist aber gar nicht so schlimm. Wir waren zu dritt und hatten viel Spaß. Auch bei mir ging es sehr schnell, da ich ja eine Ausbildung als Erzieherin in der Tasche hatte. Ich konnte eine Menge Referenzen vorweisen. Das Interview habe ich auch gut überwältigt, ich war selbst überrascht, dass andere mein Englisch lobten. Ich glaube, ich habe einen guten Eindruck hinterlassen, denn schon bald bekam ich die Bestätigung, dass ich in das Au Pair Programm aufgenommen wurde. Juhuuuu!!!!! ![]() | |||
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| Victoria | 10.08.2005 18:56 | ||
Wie ging es dann weiter? Ach ja, ich bekan dann endlich nach lang ersehnten warten meine vollständigen Bewerbungsunterlagen. Nun kam eine Menge Arbeit auf mich zu. Ich mußte Referenzen besorgen, Formulare beantragen, Paßfotos machen und Dokumente ausfüllen. Eine Fotocollage war auch dabei. Danke, noch einmal an Kerstin, die mir so lieb dabei geholfen hat. Ohne sie wäre alles viel schwieriger für mich gewesen. Sie stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Meine ersten Paßfotos sind allerdings nichts geworden, ich sah darauf aus wie eine Drogenabhänige!! Doch Dank, meiner lieben Mutter konnte ich schon bald neue machen lassen. Diesmal hat der Automat schönere Fotos ausgespuckt. ![]() | |||
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| Victoria | 10.08.2005 18:57 | ||
| Bis ich alles beisammen hatte, dauerte schon eine Weile und ich war froh als ich dann endlich alles zu IST schicken konnte. (P.S. Danke an meinen lieben Bruder Jesco, er hat mir sehr mit seinen guten Englisch weitergeholfen. Der „Dear Hostletter“ ist wirklich gut geworden, lieber Jesco!) Jetzt war ich gespannt was wohl als nächstes kam? Ich wartete und wartete. Plötzlich bekam ich Post von meiner Organisation, dass sich schon bald Familien bei mir melden würden. Ich fing also an mich auf die Telefongespräche vorzubereiten. Ich überlegte mir Fragen, die die Gastfamilien mir stellen könnten und dazu die passenden Antworten. | |||
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| Victoria | 10.08.2005 18:58 | ||
| Ende April dann bekam ich schon meine erste Mail aus Colorado, Aspen. Ich war ganz sprachlos, wie schnell es ging. Doch die erste Familie ist ja bekannterweise nicht gleich die Richtige! Ich habe eine Absage geschrieben, weil sie mir weniger herzlich und freundlich schien, da sie mir eine Standart E-Mail schickten und sich noch nicht mal die Mühe machten, mich mit meinen Namen anzureden, statt dessen stand noch der Name von jetztzeitigen Au Pair darauf. Es war etwas komisch. Mein Wunsch ist es auch an die Ostküste in eine größere Stadt zu kommen, wie Boston oder Washington D.C. Zwei Kinder wollte ich auch nur betreuen, statt drei. ![]() | |||
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| Victoria | 10.08.2005 19:00 | ||
Na ja, nach wenigen Tagen meldete sich schon die nächste Familie aus State College,PA. Diese Familie sagte mir schon eher zu. Irgendwann abend rief auch der Vater an und wir haben eine Stunde lang telefoniert. Ich war vielleicht aufgeregt und merkte schon selber, was für Fehler ich machte. Vor lauter Aufregung vielen mir die richtigen Vokabeln nicht ein. Doch zum Glück redete er die ganze Zeit und ich mußte nur zuhören. Was mir nur merkwürdig vor kam, dass er mich so ausfragte. Ich habe schon mit Fragen gerechnet, doch nicht gleich so viele. Nun gut, ich sagte erst einmal zu und er wollte sich bald wieder melden. Ich bekam dann auch etwas Bedenkzeit. ![]() | |||
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